Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
rosinenpicker
22:00
1780 fbf8
Im Laboratorium

Felix Magath vergleicht es mit Schach, für "Pep" Guardiola hat es viel mehr mit Theorie und Taktik zu tun, als allgemein angenommen und Rafa Benitez liebt es weil er tüffteln kann: Das Fußballspiel.
Ein Spiel 11 gegen 11 und doch so viel mehr. Im Fussball geht die Analyse mittlerweile nahtlos in die philosophische Diskussion über.
Tica-taca (Passspiel mit einmal Berühren), Ästhetik des Balles oder maßgebende Theorien (Wer das Zentrum dominiert, gewinnt das Spiel): Im Bemühen, die ohnehin schon bedeutendste Sportart der Welt weiter zu überhöhen, werden immer neue Facetten im Spielgeschehen ausgemacht.

Fußball ist das beste Spiel, weil es so einfach ist. Zugleich aber sind seine Möglichkeiten anscheinend unerschöpflich und in den letzten Jahren immer weiter erforscht worden. Fußball hat seine digitale Wende erlebt und eine Invasion der Wissenschaftler und Star-Analytiker hervorgerufen.

Was dabei raus kommt, ist grausamer Info-Müllhaufen, geistige Provinzialisierung. Nun versucht ein weiterer deutscher Fußball-Fanatiker Fußball in den Kanon der Philosophie und Geisteswissenschaften zu heben.

Dabei gibt es keine wirklich smarten Antworten darauf, wie es zu Siegen und Niederlagen kommt. Es ist ein Spiel. Genau. Und man kann es mögen oder nicht.

Der dazugedichtete Rahmen ist im besten Fall gute Science Fiction.
Reposted frombuerohengst buerohengst

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl